Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

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    Treffen 2019

    Ridgebacktreffen 18.05.2019

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    erd

    • Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

      Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke


      Ein kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, bei der alle nur mit dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach.


      Es war wunderschön hier und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war. Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

      “Was ist Liebe?“, fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren, um das herauszufinden.

      Warm und dunkel - er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden.
      Ängstlich wartete er bis zuletzt, dann wurde er an den Hinterläufen herausgezogen.
      Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab.
      Sie zeigten ihm, wo es einen warmen Schluck Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er, immer wieder schoben sie ihn von der stärkenden Milchquelle weg. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, sodass er trinken konnte.

      “Aaaahhh .. so ist es besser!“, dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter einschlief. “Ich erinnere mich genau daran,“ sagte er erfreut. Dann wurde er traurig. „Zu dumm, dass ich erwachsen werden und hinaus in die Kälte und Nässe musste, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich was es heißt, ein Hund zu sein.“ Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, welche seine Geschwister übrig gelassen hatten.
      Dieses Mal war die Menschenhand nicht da, die ihm geholfen hatte, damit er auch noch etwas abbekam. Die Zitzen waren immer schon fast leer, wenn er an der Reihe war. Selbst das Aufstehen fiel ihm jetzt unheimlich schwer. Er war viel zu klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
      Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und die hilfreiche Menschenhand schob ihm einen Gumminippel in den Mund.
      Es schmeckte nicht so gut wie bei der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht, um seinen Geschwistern aus der Gebärmutter zu folgen, als er die zweite Chance von der Regenbogenbrücke bekommen hatte.

      Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch zu sich auf seinen Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten beruhigten ihn sehr. Er dachte an seinen neuen Freund von der Regenbogenbrücke, welcher so lieb zu ihm gewesen war und er fragte Gott, ob er wohl zurück dürfte.
      Gott sagte : „Ja, aber jetzt noch nicht. Du wolltest erleben, was Liebe ist.“

      Er wurde größer und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfter aus dem Nest um ihn bei sich schlafen zu lassen. Er wurde liebkost und geküsst und konnte den Herzschlag des Menschen hören, der fest und lieb klang.
      Dann kam Gott und fragte ihn: „Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?“
      “Ja,“ antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.
      Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging zurück zur die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte, in den Händen hielt.

      “Danke Gott,“ sagte er. Liebe ist WUNDERBAR!

      Nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihm bei unserem Wiedersehen zu sagen, dass ich ihn auch geliebt habe.
    • Plötzlich und unerwartet ist nun unser Bushani mit fast 9 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.
      Er war ein ausgezeichneter, liebevoller und stolzer Rüde und es ist sehr schwer für uns mit dieser Situation umzugehen.
      Bushi Du wirst für immer in unserem Herzen weiter leben.
    • Es tut mir soo leid....

      Liebe Amira,

      es tut mir so leid...... - ich leide mit Euch.
      Wir haben letztes Jahr im September, leider die selbe Erfahrung machen müssen.

      Keine noch so lieb gemeinten Worte können jemanden in einer solchen Situation trösten.

      Ich wünsch Dir alles Liebe

      Grüße.
      Sofia
    • Hallo,

      danke für Eure Anteilnahme. Man kann nicht trösten, das stimmt aber es ist schön zu wissen, das es Menschen gibt, die in so einer Situation an einen denken. Unser Bushani hat ein schönes Grab bei uns im Garten bekommen, so das er immer bei uns ist.
      Was noch besonderst schlimm ist, Amira ( Bushanis beste Freundin) liegt den ganzen Tag nur noch auf dem Hundebett und möchte nicht mehr raus, trotz ihrer Babys. Es tut gewaltig weh sie so leiden zu sehen und wir hoffen, das sie sich bald wieder am Leben beteiligt.
      LG Sabine
    • Liebe Sabine,

      auch unser Apollo liegt friedlich in unserem Garten und hat einen schönen Grabstein bekommen.
      Luna war zum Zeitpunkt seines Todes 6 Monate alt und hat die ersten Tage nach seinem Tod vor seinem Bett gestanden und nur gesabbert.
      An diesem Tag waren wir eigentlich bei Bekannten zum Grillen eingeladen - wir haben natürlich sofort abgesagt, denn keiner war in der Lage irgendetwas zu tun.
      Unsere "Freunde" konnten das gar nicht verstehen.
      Sie sagten nur: "Mensch, das war doch nur n´Hund!"
      Wir haben darauf hin nur gesagt: "Und ihr WARD mal unsere Freunde!"

      Ganz liebe Grüße,
      Sofia
    • Regenbogenbrücke

      Liebe sofia und liebe sabine,

      könnte gleich wieder weinen, wenn ich das von euren hundis höre.
      ich habe meinen bakari, 6 1/2 jahre alt, im april, diesen jahres, verloren. ich war kein mensch mehr, ich glaubte mein leben schien aus der bahn zu brechen. gerade erst zur ruhe gekommen, nach dem ich mich von meinen mann trennen musste, mit meiner partnerin haus gebaut, für bakari einen zaun gemacht - es wurde alles zu schön. er sollte mindestens noch 8 schöne, ruhige, harmonische jahre bekommen. da brach eine kurze schwere krankheit über ihn her und 3 tage später verließ er uns. ich kann es auch heute noch nicht fassen.
      ich hatte eine ganz liebe tierärztin, die mir anbot ihm ein grab im garten zu machen. er bekam unseren schönsten stein und täglich spreche ich mit ihm an den für ihn schönsten platz.
      so kam ich zu chandu, geb. am 14.02. 07 bei andrea.
      meine partnerin gab mir halt und stütze und wir fuhren nach jüba. in den kleinen chandu verliebten wir uns beide. er muss aber nun auch bakaris grab ehren und er rührt es nicht an! er weiß dass mir dieser kleine ort heilig ist.
      meinen bakari kann nichts in der welt ersetzen. zuviel hat er mit mir durchgemacht.
      in gedanken an ihn erziehen wir nun den kleinen chandu und möchten ihn nicht mehr missen. er half mir besser mit meiner trauer umzugehen und konnte mich wieder hoch ziehen.
      ganz liebe grüße von sabine l.
    • Liebe Sabine,

      der erste Gedanke war, nie wieder noch einen Hund, aber wir alle, die einen Hund oder überhaupt ein Tier besitzen, wissen das wir da durch müssen und hoffen also das es eine lange und schöne Zeit mit den lieben werden soll. Mir haben die Welpen über die schlimmste Zeit geholfen, denn sie können nichts dafür und wollen trotz allem umsorgt werden. An dem Tag als es passiert ist, konnte ich nicht ran an die kleinen, meine Tochter hat das glücklicher Weise übernommen aber auch wenn es sich blöd anhört...es muß ja weiter gehen.Aber auch ich sitze jeden Tag an seinem Grab und gehe in Gedanken die Zeit mit ihm durch. Das schlimmste ist, es gibt ja viele Menschen, die nicht verstehen können, das man über ein TIER so trauern kann...och das tut mir aber leid aber mein Gott gibt doch soviel andere Tiere, holst Dir halt ein neues....Das schönste für uns ist, wir behalten eine Hündin von unserem Wurf, sie sieht unserem Bushani sehr sehr ähnlich, da er der Großvater der kleinen ist und somit haben wir noch was von ihm zurückbehalten und sie wird uns immer an ihn erinnern.

      LG Sabine
    • apollo´s abschied

      liebe amira,
      deine worte haben mir eine gänsehaut nach der anderen beschert.
      ich habe unseren "apollo" einige stunden vor seinem tod (leider mussten wir ihn einschläfern lassen und waren uns so den termin bewusst) fotografiert, die bilder in großformat ausdrucken lassen, dazu folgendes gedicht eingefügt, und so hängt ein großes foto von ihm in unserem wohnzimmer.

      Apollo


      Deine Zeit ist gekommen,
      Du musst von uns gehen.
      Auch wir hören die Engel nach dir rufen
      doch wir bitten dich:

      "Bleib doch bitte bitte stehen"

      Du schaust uns an
      wir blicken zurück
      wir laufen zu dir
      wir halten dich -
      nur einen kleinen Augenblick.

      Ein letztes Mal leckst du unsere Hand,
      wir halten dich fest,
      lassen dich nicht gehen
      wir rennen Dir nach und rufen:
      "Bitte bleib doch stehen"

      Du wedelst noch ein einziges Mal
      - dann gehst du fort -

      In unseren Herzen wissen wir:
      Irgendwann folgen wir Dir an diesen Ort.

      Wir setzen uns zusammen
      und denken an Dich
      und wissen genau
      Du denkst auch an uns.

      Leb wohl

      - Apollo-

      wir danken Dir
      für 11 wundervolle Jahre.

      puh, selbst jetzt stehen mir die tränen in den augen ;(

      alles erdenklich liebe,
      wünscht
      sofia
    • Liebe Sofia,


      wir sind so traurig, das Luna diesen Kampf verloren hat und sind in Gedanken in diesen schweren Stunden bei Euch.

      Das kostbarste Vermächtnis Eurer Luna ist die Liebe, die sie in Eurem Herzen zurückgelassen hat.


      Seid ganz lieb gedrückt

      Sabine
    • Liebe Sofia,
      wir sind traurig das Deine Luna den Kampf verloren hat und mir stehen die Tränen in den Augen. Doch Sie geht über die wunderbare Regenbogenbrücke.
      Bewahre die schönen Stunden mit deiner Luna in deinem Herzen und die schönen Erinnerungen werden Dir immer wieder Kraft geben.

      Liebe Grüße
      Bettina
    • Liebe Sofia,

      es tut mir so unendlich Leid, dass du deine geliebte Luna und Eros seine beste Freundin verloren hast.
      Ich werde an dich denken in den schweren Tagen der Trauer, denn wer sein geliebtes Tier so leiden sieht, kann die Bilder nur schlecht vergessen.
      Es kommt der Tag, da tut es nicht mehr so weh und ein Lächeln zaubert sich in dein Gesicht, wenn du an sie denkst.
      Knuddel den süßen Eros von mir, der hat es jetzt auch schwer.
      Ich denke ganz doll an euch beide :liebhaben:

      Traurige Grüße von Sabine
    • liebe sofia, auch ich denk doll an dich und kann mich reinversetzen, wie es dir jetzt geht. vor einem jahr ging es mir so und ich weine noch heute um meinen bakari, der viel zu schnell gegangen ist mit seinen 6,5 jahren. er hat im garten den schönsten stein bekommen und liegt bei uns. ich hoffe auch du hast einen ort der trauer gefunden. liebe traurige grüße sabine, die leider beim treffen nicht dabei war wegen der entfernung.