Hallihallo

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    Treffen 2019

    Ridgebacktreffen 18.05.2019

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    erd

    • Nun stellen wir uns endlich vor. Wir sind neu hier :) Wir, das heisst Frauchen Agi und RR Bengel William.
      Erstmal vielen Dank fuer dieses tolle Forum, lese hier ganz oft und finde viele tolle Informationen.Und die brauche ich auch.... ^^
      Unser Zusammenleben hat so seine Hoehen und Tiefen , und auch wenn Frauchen den Bengel ganz doll lieb hat...manchmal weiss ich einfach nicht weiter.
      William ist jetzt gerade 8 Monate alt geworden. Wir sind in der 3-ten Hundeschule, das sagt wohl schon vieles. Es ist in unserer Familie der erste RR , vorher Erfahrungen mit anderen Hunden gehabt, was vielleicht leider nicht immer ein Vorteil ist , denn man vergleicht automatisch und versteht dann noch weniger :)
      Bin also fuer alle moeglichen Tipps von erfahrenen RR Haltern sehr dankbar.
      Vielen Dank schon im Vorraus!

      LG
      Agi ^^
    • Hallo,
      wie schön... ein Neuzugang. Herzlich Willkommen im Forum.
      Du schreibst, dass du vorher andere Hunde(rassen) hattest und das nicht immer hilfreich ist.
      Ähnlich erging es uns auch.
      Wir haben noch einen sehr alten Labrador, der 12 war, als Lola zu uns kam .
      Unser Ridgeback wird jetzt im Juni vier, der Labbi sechzehn Jahre alt.
      Auch wir mussten uns erstmal INTENSIV mit den rassespezifischen Merkmalen und Verhaltensweisen des Ridgeback auseinandersetzen.
      Mittlerweile klappt das alles schon ganz gut. Wir haben noch nie soviel über Hunde, ihre Erziehung und im speziellen über den Ridgeback gelesen, wie in der vergangenen Zeit.
      Also nicht verzagen. Sofern hier genügend Menschen und Fachkundige Deine Fragen und Probleme, aber auch schöne Geschichten lesen, wirst Du sicherlich Antwort erhalten.
      Liebe Grüße
      Lola
      :bellen:
    • Hallo,

      schoen dass sich jemand meldet :-))) Nett Dich kennenzulernen.
      Ja wir hatten vorher einen Jack Russel , davor hatte ich Erfahrungen mit Schaeferhunden und Dackeln und mein Mann mit Retrievern und Boxer.
      Und das war halt alles ganz anders.
      Kannst du mir gutes Material zum lesen empfehlen?
      Wir haben William im Dezember zu uns nach Hause gebracht und am Anfang war ich schon sehr entsetzt...er war schon 15 Wochen alt , aber er hatte panische Angst vor ALLEM und JEDEM!
      Beim Zuechter war er ja ein ganz froehlicher...aber bei uns zu Hause dann wie ausgewechselt. Und da kamen schon grosse Zweifel auf wie das wohl so sein wird.
      Unsere Jack Russel Huendinn die wir davor hatten die hatte zum Besipiel vor nix Angst...und in den Beschreibungen der RR Rasse findet man ja generell , dass die furchtlos sind und dann kam so was....ist es normal beim RR oder ist unser William ein besonderes Sensibelchen? ;-)

      LG
      Agata
    • Hallo Agata,
      ich kann sofort nachvollziehen, was du damit meinst, wenn du sagst euer Hund fürchtet sich vor Allem.
      Die Ridgebacks sind eine spät reifende Hunderasse, d.h. sie sind erst im Alter von 3-4 Jahren fertig gereift
      Dann sind sie womöglich Jagdhunde durch und durch und in dem was sie tun gefestigt. Wichtig ist, dass ihr euren Zwerg nicht überfordert, physisch und psychisch. Und ihm Zeit gebt. Die Größe täuscht leicht über seinen geistigen Entwicklungsstand hinweg.
      Ein junger Ridgeback braucht noch keine langen Spaziergänge und Toberunden, da seine Knochen und Gelenke erst mit dem Wachstum und der Reife mehr beansprucht werden können.
      Unser Hund hat sich im zarten Alter von 4 Monaten seine Bicepssehne herausgerissen, musste operiert werden usw..
      Das soll nicht heißen, dass der Hund nicht spielen soll, aber alles in Maßen. Erholung und Ruhe (Abschalten) ist wichtig.
      Dass Welpen so ängstlich sein können (Sensibelchen), mussten wir auch erst lernen. Unser Labrador war da ganz anders gestrickt.
      Der Ridgeback wollte sich nicht vom Haus entfernen, hatte vor vielem Angst, mag überhaupt keinen Regen.
      Das bedeutet mit viel Geduld, Liebe und positivem , gewaltfreiem Lernen aber Konsequenz mit dem Hund üben.
      Immer mehr zeigen, gemeinsam mit dem Hund anschauen und wenn er etwas gut gemacht hat, über den grünen Klee loben.
      Ein Buch, das die Hunderasse Rhodesian Ridgeback ganz gut beschreibt, kann ich (ander haben vielleicht andere Bücher im Sinn) Dir folgendes empfehlen: Rhodesian Ridgeback richtig verstehen, von Karin Jansen, Diplomica Verlag.
      Oder aber die Bücher von Jan Niboer, Natural Dogmanship.
      Ansonsten empfehle ich Euch so schnell wie möglich eine Hundeschule aufzusuchen, die Erfahrung mit der Rasse hat und mit positiver Verstärkung und völlig gewaltfrei arbeitet.
      Auch im Internet findet man gute Tipps, wie man den Rhodesian Ridgeback erziehen kann.
      Vielleicht kannst Du auch Deinen Züchter/Züchterin fragen. Das habe ich am Anfang auch gemacht.
      So, das war jetzt erstmal ne Menge Text.
      Nicht verzagen, das wird schon
      Beste Grüße
      Lola
      PS: ein gutes Angebot an Büchern findest du hier: rhodesian-ridgeback-forum.org/…tur/24610-rr-buecher.html
      :bellen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lola ()

    • Hallo Lola,

      bei uns war es so...wir sind schon nach ein paar Tagen in eine Welpenschule ( vom Zuechter empfohlene) und waren dort gute 2 Monate.
      Am Anfang war unser Hund entsetzt...wir sollten ihn aber frei laufen lassen mit den anderen Welpen und nicht bemuttern. Er wollte mit den anderen Hunden nicht spielen, er hatte Angst. Es wurde uns angedeutet, dass er sehr schlecht sozialisiert wurde beim Zuechter und sich deshalb so verhaelt. Somit sollten wir zu Hause jeden Tag ihn an einen anderen neuen Ort bringen. Bahnhof, Supermakrt usw. Wald, Strand etc.
      Wir haben das alles gemacht , war nicht immer einfach und nach ca. 6-7 Wochen hat er das erste mal in der Welpenschule mit einem Welpen gespielt.
      Wir waren sehr froh...doch schnell aenderte sich wieder alles. Unser Hund der regelrecht weglief wurde zu einem Hund der den anderen Welpen hinterherlief...anfing sehr heftig zu spielen, zu zerren und zu knurren. Zuechterin sagt zu uns "normales RR Verhalten"...sieht halt heftig aus, aber die Hunde tun sich ja nix...in der Welpenschule sagt man uns aber , der Hund ist agressiv und muss an die Schleppleine.
      Resultat...wir wissen nun nicht was los ist, sind unsicher, und unser Hund faengt an bei jedem Spaziergang wenn er an der Leine ist ein " Macho" zu sein und andere laesst er schon von weitem hoeren " hier bin ich aber".
      In der Welpenschule will man uns nicht mehr , also zum normalen Training. Haben auch die Schule gewechselt , weil wir uns da nicht mehr wohl fuehlten .
      Neue Schule, neuer Fachmann und er sagt...Euer Hund ist sehr unsicher , deshalb das Macho gehabe an der Leine...er muss euch als Anfuehrer sehen, dann klappt das schon.
      Kurz gefasst ...wenn wir auf andere Hunde treffen, sei es an der Leine oder hinter einem Zaun...soll ich mich dazwischen stellen...meinen Hund "verdraengen" und wenn er es immer noch nicht kapiert, dann an der Leine etwas hochziehen bis er sich beruhigt.
      Hat die ersten 2-3 male super geklappt. Danach weniger und im Endeffekt war ich genauso verwirrt wie vorher und mein Hund dadurch auch.
      Er ist ein toller Trainer , aber meiner Meinung nach funtkionieren seine Methoden sehr gut bei Schaeferhunden und Rottweilern und bei meinem Hund nicht.
      Jetzt sind wir seit ueber einem Monat in einer anderen Hundeschule...wenige Hunde...in unserer Gruppe Junghunde und Welpen. Und nun ist heisst es so.
      Falsch war es von uns mit William eine Welpenschule besucht zu haben, denn er war sehr aengstlich, es war die falsche Methode fuer ihn, denn er hat nur gelernt, der staerkere setzt sich durch.
      Wenn wir jetzt spazieren gehen, so bald ein Hund auf dem Horizont auftaucht...Leckerchen, Leckerchen und nochmal Leckerchen...William wird damit beruhigt, ihn auf das Leckerchen konzentrieren und nicht auf den Hund...das tun wir jetzt auch. Ob es klappt ? Jein. Haengt vom Hund ab und von der Situation.
      Wenn er uebertreibt sollen wir ihm aber schon klar machen, dass uns so ein Verhalten nicht gefaellt , ein lautes Nein, ein Knurren , oder zurueck zerren an der Leine ist ok.
      Wie ist Deine Meinung dazu?

      Danke fuer den Buchtipp.:-)
      Der Link zu den anderen Buechern funktioniert aber leider nicht , das Forum hat Wartungsarbeiten.Jedenfalls kriege ich diese Meldung wenn ich auf die Seite klicke.

      LG
      Agi
    • Hallo Agi,
      zunächst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich auch noch kein ausgewiesener Ridgeback Fachmann bin, da wir als Ersthund unseren Labrador hatten/haben und Lola seit fast 4 Jahren bei uns eingezogen ist.
      Daher würde ich auf jeden Fall eher die Meinungen und Ratschläge eines erfahrenen , mit der Rasse vertrauten Trainers, einholen. Im Internet kann man sicherlich recherchieren, wo sich im Umkreis Deines Wohnortes geeignete Trainer finden. Da würde ich auch nicht so unbedingt auf die Entfernung achten, wenn man etwas fahren muss. So, nun zu Deinen Schilderungen und meiner persönlichen Einschätzung.
      Ihr habt ja schon Einiges durchgemacht 8| .

      Carelesswhisper schrieb:

      Er wollte mit den anderen Hunden nicht spielen, er hatte Angst. Es wurde uns angedeutet, dass er sehr schlecht sozialisiert wurde beim Zuechter und sich deshalb so verhaelt
      Wenn Euer Hund in der Welpenspielgruppe so ängstlich war, kann das sicherlich mit einer fehlenden Sozialisierung zusammenhängen, wenn William als Welpe nicht lang genug mit Geschwistern und Eltern zusammenleben konnte.
      Es macht den Anschein, dass es ihm zu viele Hunde auf einmal sind.
      Das könntet Ihr erstmal mit wenigen Spieleinheiten mit einzelnen Hunden üben.
      Sollte der körperlich stärkere Ridgeback zu heftig spielen, ist das natürlich für die Spielkameraden auch nicht schön. Also sollte William durch Deine Körpersprache (hingehen, anstupsen der Körperseite, evtl. anknurren) gezeigt bekommen, dass es nicht OK ist, wie er sich benimmt.

      Carelesswhisper schrieb:

      Kurz gefasst ...wenn wir auf andere Hunde treffen, sei es an der Leine oder hinter einem Zaun...soll ich mich dazwischen stellen...meinen Hund "verdraengen" und wenn er es immer noch nicht kapiert, dann an der Leine etwas hochziehen bis er sich beruhigt.
      Ich würde sagen, das ist nicht falsch, weil du deinem Hund zeigst, dass Du die Sache für ihn übernimmst und er nicht zuständig ist.
      Ich würde versuchen, bei Hundebegegnungen den Hund auf Dich zu konzentrieren (Leckerchen sind auch OK, aber nur wenn er seine Sache gut macht. Für das Pöbeln gibt es nix, sonst verstärkst du die Sache falsch.). Beim Vorbeigehen genügend Abstand halten, evtl einen Bogen schlagen, damit William sich nicht genötigt fühlt, sich oder Dich zu verteidigen. Später kann man den Abstand Stück für Stück verringern.
      Er sollte lernen DIR zu vertrauen, Du regelst das für ihn!
      Auf keinen Fall würde ich ihn an der Leine hochziehen! Nur festhalten und eher eine andere Richtung einschlagen.
      Bei einem Hund hinter einem Zaun kannst Du ihn auf der anderen Starßenseite festbinden, gehst rüber zum Zaun und zeigst Deinem Hund, dass Du die Sache regelst. Einfach da stehen bleiben, mit dem anderen Hund reden,wieder zurück zu Deinem Hund. Dann sagt er sich: Wow, Frauchen ist mutig,ich muss nix machen. :ja:
      Man kann den HUND auch sehr gut mit Klickertraining trainieren. Jeder Klick ist eine positive Bestätigung, die zu Beginn gleich mit einem Leckerlie nach dem Klick belohnt wird. Später wird das Leckerli weggelassen. Viele Hunde reagieren sehr schnell auf diese Art des Trainings. Auch das zeigt Dir ein erfahrener Trainer.
      Ein geeigneter Trainer kann Dir auch zeigen, durch welche Beschäftigung Du Dich für Deinen Hund interessanter machst. Mantrailing, Dummietraining, Zielobjektsuche (ZOS).
      Ich hoffe ja, dass hier auch nochmal andere Fories mitlesen und Tipps geben können.
      Bei uns war es teilweise auch schwierig mit Pöbeln an der Leine. Das macht Lola nun nicht mehr.
      Aber wehe es ist ein Hase auf dem WEG. Dann ist sie kaum festzuhalten und stößt ihr Jagdgeheul aus...
      So sind sie, die Ridgebacks :)
      :bellen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lola ()

    • Hallo,
      Danke fuer deine Tipps.
      Habe jetzt am WE versucht ihn anzubinden und zu dem Hund hinter dem Zaun ze gehen...ob es wirklich einen Eindruck auf William gemacht hat keine Ahnung.
      In der Hundeschule sagt die Trainerin...Leckerchen vor die Nase so, dass er nicht auf den Hund guckt und vorwaerts...klappt manchmal...aber oft sieht er von weitem einen Hund...fixiert ihn dann schon und dreht sich selber auf...und Leckerchen will er dann ueberhaupt nicht sehen und hoeren tut er dann auch nix mehr...leider.
      Irgendwann muss ich mich dann auch drauf konzentrieren nicht hinzufallen und die Ergebnise sind dann nicht sooo toll :(
      Er mag auch keine Kinder...ich hoffte ja das wuerde sich legen da er unsere Jungs am Anfang auch nicht immer akzeptierte. Habe 2 Soehne , 4 und 8. Er knurrte am Anfang, mittlerweile hat er sie aber akzeptiert. Doch fremde Kinder nicht soo gerne...naja...nun faengt er aber auch an fremde Kinder mal anzupoebeln und das geht ja ueberhaupt nicht. Kinder die vorbei gehen...auch nicht alle und nicht immer und ich weiss nicht warum. Bin am ueberlegen ob er nicht bald mit Maulkorb spazieren geht, denn ich bin mir seines Verhaltens nicht sicher...
      Hundetrainerin sagt , er mag halt Kinder nicht und man muss aufpassen...das wiess ich nun auch...aber ich denke er sollte nicht anpoebeln oder?
      Oder ist er einfach noch jung und das legt sich irgendwann?

      Agi
    • Hallo Agi,
      die Situation mit Hund hinter dem Zaun kannst du ruhig öfter machen.
      Du könntest dann auch Deinen Hund in einiger Entfernung absitzen oder stehen lassen (evtl mit Hilfe) und dann zum Zaun gehen. Wenn William sich dann einmischen will, solltest Du ihm unmißverständlich klar machen, dass Du das regelst und er nicht zu pöbeln hat ( wenn er kommt, umdrehen runterbeugen, im Zweifelsfall ihn kurz anknurren, damit er versteht, dass er da so nichts zu suchen hat.) Du willst in aller Ruhe bei dem fremden Hund am Zaun stehen.
      Kinder und Menschen anpöbeln geht gar nicht.
      Bei unserem Züchter sind die Welpen ständig mit Kindern und Erwachsenen konfrontiert worden. Da gab es ganze Kuschel- und Schmusewochenenden, an denen Menschen zu den Welpen gekommen sind :bussi: . Gute Sozialisation eben.
      Auch bei uns zu Hause sind von Anfang an Menschen (Kinder sind groß) und Jugendliche ein und ausgegangen, auch durch die Gartenpforte.
      Der Hund kannte es nicht anders und hat alle freundlich begrüßt. Laß Deinen Hund nie zuerst an die Tür gehen und die Besucher begrüßen. Du bist der Hausherr, machst die Tür auf und empfängst die Leute, nicht der Hund.
      Und wenn er knurrt, zeig ihm ebenso wie am Zaun, dass er nix zu sagen hat. Eventuell nach dem Klingeln erst den Hund auf seinen Platz schicken, dann gehst du zur Tür.
      Du kannst den Hund zur Sicherheit auch anleinen.

      Unsere Hündin steht manchmal schon garnicht mehr auf, wenn es klingelt. Sie weiß, dass wir Besuch, Postbote, Werber etc. selber empfangen. :)
      Auch Deine Kinder müssen ihm zeigen, dass er am Ende der Reihe steht, quasi das letzte Glied in der Familie.
      Lassen Sie ihm denn genug Ruhephasen? Wenn er schläft dann schläft er. Da haben die Kinder nichts zu suchen. Auch nicht hochpuschen, ärgern oder sonstwie überfordern. Er hat seinen Ruhebereich, die Kinder den ihren.

      Mit 8 Monaten probiert er sich natürlich aus :frosch: und MUSS klar gezeigt bekommen, wo die Grenzen sind.
      Bei Hundbegenungen gibt es verschieden Möglichkeiten. Unsere Lola hat auch lange gepöbelt oder beim Vorbeigehen noch schnell zum anderen Hund rübergezogen, mit knurren und anbellen. Wir haben sie teilweise absitzen lassen, bis der andere Hund vorbei war. Bei gelungener Passage loben,loben,loben und Leckerli. Man kann einen Bogen gehen, man kann die Richtung wechseln, damit Dein Hund lernt, dass er durch Ziehen nicht zum Ziel kommt etc..
      Es ist noch ein Stück Arbeit, aber machbar.
      Mach Dich doch mal schlau bzgl Klickertraining. Da kann man jede kleinste positive Regung deines Hundes ( Augenkontakt, Abwenden vom fremden Hund, Hinwenden zu Dir usw. sofort mit Klick belohnen. Er wird es schnell lernen.
      Dranbleiben...
      liebe Grüße
      Lola
      :bellen:
    • Vielen Dank Lola! :)
      Ich werde versuchen Donnerstag in der Hundeschule mal zu fragen ob es Klicker Kurse gibt, vielleicht ist es ja echt eine gute Idee.
      Bei uns hat er auch oefters mit Kindern zu tun gehabt, aber da er von Anfang an knurrte , wurde es immer weniger...und auch in der Hundeschule hiess es ihn jetzt nicht unbedingt mit Kindern zu konfrontieren , da er sehr unsicher ist und sie nicht mag...naja...er wollte ja nie von Kindern angefasst werden ( unsere ausgeschlossen) , hatte aber bei uns nie negative Erfahrungen gemacht. Kinder haben ihm dann immer ein Leckerchen gegebn...er knurrte..und ich sagte dann immer "Nein" oder pfui...er hoerte auf und danach ging es weiter. Naja...ich werde nun auch nicht schlau aus ihm...hoffe es legt sich mit der Zeit und wird nicht schlimmer.

      LG
      Agi
    • Hallo Agi
      Bitte nicht verzweifeln bei unseren Ridgebacks braucht man viel Geduld und Ruhe.
      Ganz wichtig ist, dass du dir immer sagst der Hund macht die blöden Sachen nicht um dich persönlich zu verärgern sondern er weiss es noch nicht anders !

      Lola hat schon so tolle Tipps gegeben da kann ich mich nur anschließen.

      Wichtig ist es, dass ihr einen Guten Trainer findet . Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit denen die über Körpersprache arbeiten. Darauf reagieren die RR sehr gut denn das ist ihre Sprache. Ich kann das sehr gut bei meinen beiden beobachten. Wenn der eine was nicht will teilt er das kurz und knapp dem anderen mit und sie sprechen nicht dabei ......

      Ich habe seit 9 Jahren meine RR Hündin und vor vier Jahren kam der Rüde dazu. In dieser Zeit habe ich sehr viel von ihnen gelernt. Es ist schon ein Unterschied zu anderen Rassen aber gerade deshalb habe ich mich für sie entschieden. Unsere Hunde sind gut wie sie sind wir müssen nur lernen sie zu verstehen also habe ich sehr viel an MIR gearbeitet.
      Noch ein Tipp hänge dich nicht an den Sachen auf die nicht klappen führe dir die vor Augen die er gut macht ! Das wird bestimmt noch mit euch,hab Geduld es lohnt sich !!

      Bis hoffentlich bald
      LG Jette
    • Hallo Jette,

      nett dich kennenzulernen.
      Wir waren ueber einen Monat lang weg , im Urlaub...und ich glaub das hat unserem William nicht so gut getan. Er hat sich viel gestresst. War oft nervoes und aufgeregt.
      Einmal als wir gemeinsam auf dem Markt waren, hat ihn eine Frau von hinten auf dem Ruecken streicheln wollen, er hat sich so sehr erschrocken und ist meinem Mann fast auf die Schulter gesprungen. Leider...denn er ist sowieso sehr aengstlich und zurueckhaltend und nun hat er sich so sehr erschrocken und danach , ich vermute es nur das es damit zusammenhaengt, hat er angefangen ganz schoen kraeftig-heftig Leute anzupoebeln. Nun bin ich mir seiner Reaktionen nicht mehr sicher und er wird mit Maulkorb rumlaufen muessen.
      Ist nicht seine Schuld , und es tut mir echt leid fuer ihn, doch die Leute die es gibt sind manchmal echt heftig , man sagt nicht streicheln , erstmal schnuppern lassen , nein, es wird sofort mit beiden Haenden am Kopf getaetschellt und das kann er ueberhaupt nicht leiden. Naja...mittlerweile haben wir einbisschen Millan geguckt und haben das Hundeproblem etwas besser im Griff...dafuer haben wir jetzt aber das " Fremden" Problem....uj :(
      Er mochte ja von Anfang an nicht so gerne von Fremden gestreichelt werden und ich vermute das wird sich auch nicht aendern , oder?
      Wenn er jetzt jemanden mit Kapuze sieht , oder mit dunklen Klamotten...vielleicht auch noch dunkle grosse Sonnenbrille...oh je...da knurrt er schon von weitem.
      Habt ihr aehnliche Probleme gehabt?

      LG
      Agi
    • Hallo Agi

      Das hört sich nicht gut an ... leider
      ABER: falschgemacht haben es doch wieder mal de Menschen !!!!!!
      Und warum soll jetzt dein Hund leiden ?ihr müsst Begegnungen mit fremden Menschen üben. Bestellt euchFreunde die nach hause kommen oder die ihr unterwegs trefft und die bringen Leckerlis mit gehen in die hocke, wenn es im stehen nicht klappt und füttern ihn, sprechen ihn ruhig und frendlich an ,Nicht anfassen ! Wenn das klappt gaaaanz viel Lob drüber und weitergehen. Das hilft bestimmt. Ach so und ganz wichtig bei der Begegnung dieLeute sollen ihn nicht direkt dabei ansehen !

      Die zweite Übung die ihr machen solltet: bringt ihm ein Aufmerksamkeitswort bei (bei uns ist es schau) es kann aber auch ein schnalzen mit der Zunge sein. Anfangen tut ihr damit das der Hund vor euch steht sagt dasWort/Geräusch und sofort Futter rein in den Hund. Das wiederholt ihr so 10 mal. Beim nächsten Schritt wendet ihr euch vom Hund ab geht Einen Schritt und hockt euch hin dann das Wort und warten bis der Hund vor euch steht. Kommt er nicht lockt ihr ihn voll nett zu euch.. wenn er dann da ist:Futter rein... das Gaaanz oft wiederholen: ein paar Schritte weg vom Hund (ihnauch nicht angucken) in die Hocke und das Wort...

      Du glaubst garnicht wie das klappt!

      Ist dieses Wunderwort/Geräusch erstmal bei ihm angekommen kannst du ihn damit aus blöden Situationen retten ! Versuc es mal aus und berichte Bitte. Das wird schon
    • Hallo Agi,
      habe gerade deine Beiträge gelesen und habe mich gleich daran erinnert wie es uns gegangen ist. Wir haben unseren " Prinzen" mit 4 Monaten aus dem Tierschutz geholt und wussten da leider nichts über seine Sozialisierung da er mit 3 Geschwistern an einem Gnadenhof ausgesetzt wurde. Auch wir haben dann gleich eine Hunde ( Welpenschule) besucht. Bei der hieß es gleich der ist "dominant" und muss Kastriert werden. Mir als Mediziner ( Gyn und Geburtshilfe) stieß das erstmal bitter auf da ich fast 20 Jahre ( zwar mit Menschen ) mit Hormonen gearbeitet hatte. Danach merkte ich das ich den Trainer eigentlich nicht mochte ( mein RR vielleicht auch nicht?) So ging das weiter - er pöbelte gerne bei Besuch - anderen Hunden und wenn ihn jemand anfassen wollte ( oder mich!) - das ging gar nicht. Also den nächsten Trainer.....Personal Trainer Unmengen an Geld und Zeit. Unzählige Bücher später war ich noch nicht weiter. Doch dann kam die eigentliche Wendung. Ich hatte durch einen Zufall Kontakt mit der hiesigen Polizeihundestaffel. Dessen Chef hatte privat einen RR und der erzählte mir einiges was ich so auch noch nicht gehört hatte. Er sagt RR sind hochsensibel - so wie Jette auch ganz richtig schreibt. Sie reagieren enorm auf " Nonverbale" Reaktionen. Sie sind hochwachsam und loyal bis zur Selbstaufgabe. Sie stellen sich immer schützend vor ihr "Rudel". Und ! sie sind sehr lernwillig. Aber wie bei den Kindern auch - ;-) man muss den Trigger für jeden einzelnen finden. Auch wir können Remus nicht mit Futter aus einer Situation herausholen wenn sie schon läuft.... aber auch wir haben den Begriff : schau ! trainiert. und wenn wir die Situation rechtzeitig erkennen können wir damit schon eine Menge abfangen. Grundsätzlich muss man einfach sagen ein RR ist ( wie der Polizeichef so schön meinte) eben keine Langweiler Nummer. Dafür sind sie einfach zu ursprünglich.
      Lange Rede - aber nun ist Remus 6,5 Jahre und wir! haben einiges gelernt. Von ihm - durch ihn! Erstens - lass dich wirklich auf deinen Hund ein. Und das ist leichter gesagt als getan. Ihn wirklich für seine enormen Stärken zu lieben und es ihm auch zu zeigen. Das fällt mir immer noch nicht leicht wenn er mit seinen knapp 40 Kilo mal wieder meint den unkastrierten Rüden der ihm entgegen kommt fressen zu wollen. Aber wenn ich es früh genug mitbekomme ist ein schau und sitz wirklich hilfreich. Das geht aber bei einem Spätentwickler eben nicht mit 10 Monaten, das dauert schon etwas länger. Auch wir haben gelegentlich heute noch Situationen in denen er auf einmal Angst hat ( mal ein Schmetterling ;-) oder ganz blöd Gewitter und Katastrophe Silvester. Aber wir haben gelernt das es eben damit zu tun hat das er mit allen Sinnen immer sehr wachsam ist. Das mit den Kindern ist sicher ein Problem. Das verstehe ich- aber auch da muss ich Jette recht geben. RR brauchen ihre " Komfortzone" ! Die können Kinder oft nicht einhalten. Mit viel Geduld kann man den Kindern und auch dem RR das beibringen. Anfassen von fremden Menschen geht bei uns auch gar nicht ! Aber mögen wir es wenn Fremde uns umarmen und ins Gesicht fassen?? Wir haben das einige Zeit mit einem K9 Geschirr gelöst mit einer Aufschrift : Im Dienst - Mittlerweile hat unser Muskelpaket eine solche Ausstrahlung das ihn sowieso keiner mehr "einfach nur so " mal anfasst. Würde er auch nach wie vor nicht akzeptieren und wenn mich jemand fragt : darf ich ihn streicheln sage ich deutlich - lieber nicht- das mag er nicht.
      Alles in allem kann ich nur sagen : es ist wirklich eine Frage der Zeit und das man sich im Kopf umstellt und nicht glaubt man habe ein bedingungslos gehorchendes Individuum. RR sind sehr intelligent und intuitiv - sie gehorchen nicht bedingungslos sondern überlegen ob das auch wirklich richtig ist. Das habe ich gelernt als große Stärke anzusehen und nicht als Makel.
      Ich glaube wirklich das du das mit einiger Geduld hinbekommst. Nur ist es eben bei jedem RR sehr individuell und nicht mit einem bestimmten Rat zu erledigen. Lass dich ganz auf ihn ein und du wirst merken wie viel er dir geben kann.
      So - das war jetzt viel Text. Aber ich hoffe ich konnte dir Mut machen den Weg mit deinem " Süßen" zu gehen.
      Liebe Grüße
      Ulli
    • Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass es sehr von Vorteil ist :ja: :ja: , wenn man vor und in den brenzligen Situationen ruhig bleibt, z.B. wenn ein anderer Hund entgegenkommt. Also Körperspannung normal , Stimme nicht angespannt, nicht unnötig an der Leine zerren.... denn das nimmt Dein Hund sofort wahr.
      Genauso wie Du erzieherisch mit Deiner Körpersprache auf Deinen oder andere Hunde einwirken kannst, hilft es
      Deinem Hund, wenn du ruhig und entspannt bleibst. Du hast den anderen Hund zuerst gesehen und signalisierst:
      Alles easy, ich bin da, es gibt nix worüber man sich aufregen muss!!
      Wenn Du mit Deinem Partner spazieren gehst und es kommt eine Person, die man begrüßen möchte, kann man die Leine dem Partner in die Hand drücken und die andere Person freundlich begrüßen. Der Hund sieht, dass Du das regeln kannst und das nichts weiter los ist. So lernst er Dir zu vertrauen, weil er für Dich keine Kontrolle übernehmen muss.
      Beste GRüße
      Lola
      :bellen:
    • Vielen Dank fuer die Tipps....wir sind am Arbeiten. Naechste Woche haben wir ein Treffen mit jemenaden der speziell fuer aengstliche und agressive Hunde zustaendig ist und sehr gute Erfolge mit denen hat. Bin gespannt...Klicker Kurse gab es bis jetzt nicht. Sind in anderen Hundeschulen , aber dort kann William zur Zeit nicht hin, da wir zu erst das Problem mit der Agression hinkriegen wollen. Oh Mann! Auf Spaziergaengen ist es zur Zeit manchmal so, dass er nicht mal die Leckerlies moechte...er ist voll angespannt , guckt nur in der Gegend rum und spuckt sie wieder aus. nicht immer...aber in den letzten Tagen ganz oft. Stresst es ihn so sehr? Ich vermute ja...aber irgendwie werde ich nicht schlau mit ihm ;-)
      Wenn jetztz Besuch kommt ist er mit Maulkorb..klappt ganz gut...er ist auch entspannt, knurrt nicht...manchmal begruesst er sogar ganz nett...doch letzte Woche wollte er einem Bekannten in die Hand beissen, ohne Maulkorb war er, da diese Person er schon kannte und ich mir nix dabei gedacht habe. Dieses mal passte ihm die Person aber nicht , der Bekannte wollte ihm die Hand zum beschnuppern geben und William schnappte...zum Glueck war ich daneben und schuppste ihn weg.
      Deshalb wunder ich mich auch so sehr, dass es einfach fuer mich keine eindeutige Regel gibt wann er schnappen koennte und wann eher nicht...

      LG
      Agi
    • Hallo Ulli...
      vielen Dank auch an dich. Ich merke schon, ich muss mich wohl auch in vielen Situationen umstellen. Ist aber einfacher gesagt als getan. Vor allem wenn wir unterwegs sind und Kinder auf uns zu kommen, spanne ich mich an...leider habe ich ein paar nicht so schoene Reaktionen von William erlebt und er kriegt es jetzt auch mit, dass ich mich anspanne,ist bloed, ich weiss, ich kann es aber bis jetzt nicht abstellen. Habe aber gemerkt, dass ich mit Maulkorb ruhiger bin und das ist zur Zeit die beste Loesung. Mit den Trainern ist es bestimmt auch so aehnlich, wir haben einfach noch nicht den Durchbruch erlebt und keinen gefunden, der uns wirklich versteht und sich 100% auf uns einlaesst.Entweder ist es der Schaeferhund- Drill oder das totale Gegenteil , und bei unserem RR funktioniert wohl am besten der Mix von beidem. Nicht nur immer positiv Bestaerken , sondern auch Grenzen zeigen und eine souvaerene Alpha Position einhalten. Und hier heisst es entweder der Hund hat nix zu melden , oder der Hund bestimmt selber...ich uebertreibe jetzt ein wenig...aber zur Zeit sind wir ein wenig ueberfordert ;-)

      Vielen Dank an Euch und Eure Tipps :-)))

      LG
      Agi
    • Hallihallo,
      wie gehts euch allen im Neuen Jahr ? Wuensche Euch alles Gute :)
      Wir haben mittlerweile wiedermal einben neuen Trainer, aber endlich mal einen der den William sehr gerne hat und auch Willam mag ihn gern. Wir haben kleine Erfolge , zum Beispiel mit anderen Hunden ( +/- 7 Stueck ) zusammen spazieren gehen ohne zu poebeln. Auch mal mit anderen Hunden an langer Leine spielen...ujujuj...es wird besser. Jedoch ist das Territorialverhalten irgendwie schlimmer. Er mag einfach keine fremden Leute ins Haus oder aufs Gelaende lassen. Mit viel Zeit und Arbeit klappt es dann mal besser, aber manchaml tickt er einfach aus und versucht anzugreifen. wie macht ihr das mit fremden Besuch? Frage jetzt besonders Ulli und Remus da ich hier viele parallele im Verhalten gesehen hab.
      William hatte bei unsrem vorherigen Trainer einen Platz an dem er absitzen musste...draussen ein Kissen am Hauseingang. Ich ging dann an das Tor, er musste dort sitzen bleiebn und durfte dann rigendwann wenn er brav und ruhig war zu uns kommen. Hat auch gut geklappt , 1-2 Monate lang, danach kam es aber immer oefters vor dass er zwar sitzen blieb aber schon vom weiten knurrte...kriegte dann Maulkorb drauf, da ich wusste, dass er irgendwann lospirscht. Wir haben dann auch Trainer gewechselt, notgedrungen, die Frau wusste einfach nicht weiter, und der neue Trainer fand das Absitzen ganz schlimm. Seiner Meinung nach forderte es die Agression , denn er meint , es ist zwar gan ok , aber William als er dann brav war und das ok kriegte, kam ja auf die Menschen zugerannt um zu schnuppern , sicherlich spuerten die Menschen dann etwas Angst auch wenn man es ihnen nicht ansah ( denn Willy ist ja gross und man weiss ja nie) und das gefiel William und gab ihm eine Art von Sicherheit. Dass er dort was zu sagen hat und gut ist. Nun sollen wir ihn an die Leine nehmen und Besuch mit ihm empfangen . Wir vorne, er bei Fuss , und jede Art von Knurren oder angreifen mit Lauten Nein und kurzem Ruck an der Leine korrigieren. Jede Art von ruhigem Beobachten wird gelobt und Besuch wird zusammen ins Haus gebracht . Klappt zu 75% . Aber ist es der richtige Weg ? Wir haben ja schon einiges durchgemacht und deshalb moechte ich sicher sein und nicht unnoetig den armen Hund verwirren....

      LG
      Agi