Balou kann nicht alleine bleiben

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    Treffen 2019

    Ridgebacktreffen 18.05.2019

    Anmeldung

    erd

    • Balou kann nicht alleine bleiben

      Hallo ihr Lieben!

      Da ich mich hier im Kreise so erfahrener und hilfsbereiter Leute befinde und so viele liebevolle und unterstützende Antworten schon bekommen habe, fällt es einigermaßen schwer, mich nun mit einem echt selbst kreierten Problem zu melden. Vor euch mag ich ungern scheitern. Aber ich brauche Hilfe.
      Sich selbst einzugestehen, dass man ein Problem hat ist schon schwierig. Das nun auch noch zu "outen" ist nochmal schwieriger. Ich bin auch so unglaublich verliebt in meinen tollen Hund, dass ich mich bis jetzt ein wenig davor gescheut hab zu sehen, dass nun wirklich Handlungsbedarf besteht und ich an irgendeiner Stelle versagt hab.
      Unser Problem lässt sich ganz kurz zusammenfassen: Bin ich in Sichtweite hab ich den Traumhund. Balou lässt sich astrein abrufen, ist souverän, süß, folgsam, ausgeglichen, geht perfekt an der Leine,... Ich kriege so viel Lob für diesen freundlichen wohlerzogenen Hund. Das ist so ein Goldschatz, der so unglaublich viel Spaß macht, das kann ich hier gar nicht in Worte fassen.
      Aber es gibt Momente, wo ich nicht mit ihm zusammen sein kann. Und dann herrscht das Chaos. Wenn ich nur hochgehe zum Duschen, sitzt er unten vorm Treppengitter und fiept und jault. Nach einer Weile zieht er dann los. 1. Haltestelle Küche. Er holt sich alles von der Anrichte, was er kriegen kann. Zerfetzt wirklich alles. Lebensmittel werden ja inzwischen alle hochgestellt. Verpackungen, Küchentücher, Obst, Tüten, Gewürzbehälter,... GAR NIX ist sicher. Er hat auch schon Tetrapacks Apfelsaft aus dem Regal gezerrt und aufgebissen. Das Desaster auf dem Parkettboden kann ich nicht schildern. 2. Haltestelle Wohnzimmer. Hier werden Zeitungen zerfetzt. Danach Bücher aus dem Regal. Ich studiere nicht umsonst Germanistik im Hauptfach, ich liebe Bücher. Eine besonders schöne Ausgabe von Jenseits von Eden mit einer Widmung von meinem verstorbenen Großvater an meine Mutter musste unter anderem dran glauben (da hab ich echt geheult) und auch schon diverse andere Bücher.
      Ich nehm ihn mit so oft ich kann, im Kofferraum fühlt er sich sehr wohl und vermeide bis jetzt, dass er ganz alleine bleibt. Wir teilen uns also auf, entweder mein Mann ist unterwegs mit oder ohne Kind oder ich. Aber so geht es ja nicht weiter. Heute war ich exakt 14 Minuten aus dem Haus ohne ihn. Um 12.20 Uhr saß ich im Auto um Max abzuholen. Um 12.34 Uhr in unserer Garage. Balou war am vormittag lange gelaufen (im großen Rudel), hatte gefressen und war tiefenentspannt als ich gegangen bin. 14 Minuten in denen er ein Chaos angerichtet hat, das sich kein Schmieren-Drehbuchautor einer RTL2-Komödie so hätte ausdenken können. Ohne Worte wirklich.
      Ich übe ja das kurz alleine bleiben mit ihm. Also loben und runter-/ oder reinkommen in Momenten wo er ruhig ist und kräftig "sch"-en wenn ich ihn inflagranti erwische, aber bis jetzt offensichtlich mit minimalem Erfolg.
      Bitte, kann mir irgendjemand helfen?
    • Oh je, willkommen im Club

      ... Als ich deine Geschichte las, habe ich mich dabei ertappt, wie ich immer zustimmend nickte ... Du siehst, uns ist das Thema nicht unbekannt. Von Umdekorierungen über rausgerissene Steckdosen, gekappte Telefonleitungen, kaputte Telefone, kaputte Computerkabel, moderne Fußbodendekos bis Holzarbeiten, war alles dabei. Auf Anhieb kann ich dir leider keinen Tipp geben, aber, wir haben eine Überwachungskamera aufgestellt, um zu sehen, in welcher Zeit, in welchem Zeitraum und evtl. aus welcher Motivation heraus, Tango so agiert(e). Wir haben festgestellt, dass er dieses immer in den ersten 20 Minuten "verrichtet" und danach auf seinen Platz geht und schläft! Also trainieren wir stets das Rein- und Rausgehen. Es wird schon besser, Tango wird nun 14 Monate und hoffen, dass er mit zunehmenden Alter "vernünftiger" wird.

      Viel Erfolg!
      Birthe
      Mit Lady Spice, Rabea, Amali und Paula im Herzen.
    • Grüss dich Tina :winke: :winke:

      da hast du ein kleines Problemchen was du jedoch mit einem gewissen Training in Griff bekommen kannst.
      Ich habe von Anfang an mit Shani diese Situation trainiert und vielleicht kannst du von diesem Training etwas umsetzen.
      Im grossen und ganzen ist das Verhalten von Balou so richtig Typisch für ein RR,hiermit signalisiert er dir nur das er gerne der Herr im Haus sein möchte und nicht du,also bleib am Ball .
      Ganz wichtig bei diesen Übungen ist das Kommentarlose Training,hört sich schlimm an,aber galub mir dein Balou hat bald sehr schnell begriffen was Sache ist.
      Ich habe damit begonnen das ich täglich in ein Zimmer gegangen bin und die Türe hinter mir zu gemacht habe,nach einer Minute bin ich dann wieder raus,an Shani vorbei gelaufen und ab ins nächste Zimmer,Türe zu gemacht dort wieder eine Minute gewartet,wieder raus ,wieder an Shani vorbei ohne sie zu beachten und dann wieder ab ins nächste Zimmer.Am anderen Tag habe ich das Timing erhöht auf 5 min.,jedes mal ohne Kommentar zu Shani.
      Da ja Shani nicht dumm ist,hat sie am dritten Tag gemeint,so Frauchen geht jetzt ins Wohnzimmer also kann ich ihr zuvor kommen,denkste Frauchen ist nicht ins Wohnzimmer gegangen ,sondern nach oben ins Schlafzimmer.Shani ist fleissig jeden Tag mit gekommen und schaute dann jedesmal verdutzt aus der Wäsche wenn ich die Tür hinter mir zu machte und sie draussen bleiben musste.
      Das Training steigerte ich solange bis ich bei 20 min angekommen bin,da merkte ich jedoch schon das es Shani zu dumm war, ständig hinter mir her zu laufen,also suchte sie sich ihr Plätzchen und entspannte sich.
      Dann fing ich an das Training nach draussen zu verlegen-Ich schnappte mir meinen Schlüssel,zog mich an ohne Shani zu beachten,dann ging ich nach draussen.
      Dort hab ich gewartet mind. 5 min,bin wieder rein,Shani hat vor Freude Purzelbäume geschlagen,wollte mich abschlecken,jedoch die herzlose Rudelführein hat sich in Ruhe ausgezogen ,den Schlüssel weg gelegt ohne Shani zu beachten.Erst als sie ruhig war,holte ich sie mit einem leisen Ruf zu mir und dann kuschelten wir was das Zeug hielt.
      Dieses Training steigerte ich auch täglich um jeweils 5 min,teilweise hab ich sogar das Auto aus der Garage geholt hab ein Runde gedreht,und das nach Hause kommen lief immer im gleichen Ritual ab.
      Shani kann jetzt bis zu 5 Stunden alleine bleiben,klar wir alle sind super gut miteinander eingespielt so das die Kleine nie länger als 5 Stunden alleine ist.
      Heute leg ich ich ihr an solchen Tagen eine gebrauchte Jacke/Pullover auf ihr Lieblingsplätzchen und dann ist die Welt für Shani in Ordnung.
      Die Begrüssung nach dieser langen Zeit ist nie anders als so wie ich es mit ihr geübt habe und sie kommt damit hervorragend klar
      Wenn Balou während des Trainings anfängt die Sachen kaputt zu machen oder Chaos macht , solltest du ihm natürlich schon signalisieren,das Du der Rudelführer bist und sein Verhalten nicht tolerierst,dazu hilft ganz gut die sogenannte Korrektur>Ich krümme meine Hand zu einer Art Klaue,um Mund und Zähne eines Mutterhundes oder eines dominateren Tiers nachzuahmen und den Hund damit fest im Nacken zu berühren>bitte nicht kneifen!!
      Diese Art der Berührung übermittelt die glasklare Botschaft:Ich bin mit diesem Verhalten nicht einverstanden.
      Für Balou bedeutet dieser Griff> Dieses Verhalten ist in meinem Rudel nicht erwünscht.
      Wichtig ist dabei das du in diesen Situationen ganz ruhig und entspannt bist und der Griff muss so Zeitnah wie möglich durchgeführt werden.
      Wenn Balou sein Training gut macht kannst du ihn mit Leckerlie oder Zuneigung belohnen,aber nur dann wenn er sich in einem ruhigen und unterordnungsbereiten Zustand befindet.

      So und nun wünsche ich Dir ganz viel Glück und kann nur hoffen das dein kleiner Balou auch in dieser Situation bald lernt sich wie ein richtiger RR zu verhalten.

      Viel Glück und einen lieben Gruss
      Schnuck-Schnuck mit Shani :love:
    • Huhu Tina, :winke:

      das schafft Ihr schon. Auch beim dicksten Dickschädel. :troest:

      Schnuck-Schnuck hat das super erklärt :clapp: Das A und O ist kommentarlos :ja: Und das fällt uns Menschen immer so unglaublich schwer, ich weiß <mit demFingerzeigaufmich> :kicher:
      Aber es klappt wirklich... probier es aus und zieh es durch.

      Berichte bitte und ich drück die Daumen

      LG Anette mit Anny ( die ihre Anny zuviel beachtet und vollquatscht und antatscht) :ohnmacht: AufdieFingerhauundMundzukleb :mistkram:
      Nichts würde mich härter treffen, als ein misstrauischer Blick meines Hundes
    • Hallöchen,

      das problem des zurechtweisens für unerwünschtes Verhalten (in diesem fall zerstörungswut aus trennungsangst) ist das Timing. Den Hund tatsächlich dabei zu erwischen, wie er "randaliert" ist schwierig.

      Es ist wichtig, dass ihr das alleine bleiben übt.

      Hierbei sind folgende Übungen wichtig:

      Körbchentraining: der hund braucht einen ganz festen Platz, an dem er niemals gestört wird, wo er absolut sicher ist und sich wohlfühlt. er darf sein Körbchen auf keinen Fall in irgend einer Weise negativ verknüpft haben. sprich, er sollte niemals zur Strafe auf seinen Platz geschickt werden.

      Birthe macht es ganz richtig...zum einen bist du Chef...d.h. du kommst und gehst, wie es Dir passt. Fertig. Keine Verabschiedung, keine Begrüßungsparty.
      Dass Du gehst und kommst ist vollkommen normal, und das musst Du Balou auch so vermitteln.
      Öfter den Raum verlassen, die Tür hinter Dir schließen. Immer immer wieder raum A kurz setzen, raum B...irgendwann wird es dem Hund auch zu blöd, Dich ständig zu verfolgen, es passiert ja gar nichts spannendes :kicher:

      Ich habe hier eine ganz ruhige Verabschiedung eingebaut, die meiner Bintu sagt, dass sie nun alleine bleibt. Ich sage ganz leise, nebenher und ruhig "Du kommst nicht mit". das habe ich bei jedem Verlassen des Raumes getan, bei jedem Weg zur Mülltonne etc. Sie hat gelernt, ich komme immer immer wieder.
      Lasse Dich tagsüber von Balou nicht kontrollieren. D.h. schlafen kann er in seinem Körbchen, nicht mitten im Weg, im Flur oder einer anderen Bewacherposition.
      Du brauchst nicht bei jedem Weg von einem Zimmer in ein anderes Begleitung oder Beobachtung.
      Sprich, Du schickst ihn in sein Körbchen und er darf erst heraus, wenn Du es frei gibst (natürlich immer ruhig und sanft aber konsequent sein, Körbchen ist keine Strafe, kein Grund für ein schlechtes Gewissen und natürlich nur kleine Schrittchen, minutenweise steigern), liegt er im Weg rum...gehst du (sachte aber bestimmt) direkt durch ihn hindurch...so dass er selber auf den Trichter kommt, dass er da in der Ecke ein wunderbar gemütliches, SIcHERES Plätzchen hat, wo er nicht gestört wird.

      Es wird eine ganze Weile dauern, ich würde ihm, wenn er tatsächlich alleine bleiben muss auch nicht freien zugang überall hin gewähren, solange dabei Dinge kaputt gehen können, an denen Du hängst. wann immer das passierte bei mir dachte ich mir...selber schuld...wenn mir dieses oder jenes wichtig gewesen wäre, hätte ich es weggeräumt...

      Bintu hat tagsüber, wenn ich auf arbeit bin, Zugang in Küche und Flur(hab eine 60qm 3RW). das Wohnzimmer lasse ich nur nachts offen, oder wenn ich nur mal ein paar Minuten weg bin. dort ist einfach zu viel zeugs, was ich wegräumen müsste, würde ich das tagsüber offen lassen.
      Bintu bekommt immer mal wieder etwas zum kauen, oder ihr Trofu in den kong oder futterball.So ist sie die ersten paar Minuten des alleine seins auch beschäftigt. Anfangs habe ich auch löcherige socken mit trofu bestückt und versteckt, klopapierrollen, mit zeitungspapier ausgestopfte Kartons etc....Mittlerweile brauht sie das gar nimmer und kann trotzdem entspannt alleine bleiben...
    • Hey,

      keinen Stress,das bekommt ihr hin! Wäre doch gelacht wenn dein "zauberwesen" nicht auch lernt allein zu bleiben! Versuch ganz entspannt um zusetzen was Schnuck-Schnuck beschrieben hat! Ich habe meinem Baby-Seven damals einen Home.Kennel besorgt damit er einen kleinen höhlenartigen Ort hatte an dem er sich sicher fühlte! Auch heute sind meine Hundekinder (nun3) nur im Flur wenn ich ins Bett(oben) gehe oder zur arbeit bin!Ich gebe ihnen gar nicht erst gelegenheit das ganze Haus auf den Kopf zu stellen! Oder stress zu haben,weil Hund womöglich auf alles aufpassen muss! Seid ich von meinem Freund getrennt bin müssen die Süssen leider ca 7 std am tag allein bleiben,aber das klappt vom ersten Tag an super...sie machen was sie am besten können SCHLAFEN! OK Ok ich begrüsse und wir feiern eine kleine Party wenn ich heim komme (unpraktisch mit einkäufen) aber ehhh wir freuen uns doch :love:

      Wichtiste Regel...wie immer...KEINEN STRESS dein RR-Junge wird es lernen wie alle anderen auch!

      @Anedde ich betatsche auch zuviel...reden hab ich mir (fast) abgewöhnt.... :kicher: ein RR braucht das einfach hust man schiebt ja sonst auch alles auf die Rasse :seven:

      Liebe Grüsse Danny und das verhätschelte Rudel :seven:
      Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden,

      das Dich mehr liebt als sich selbst.
    • Mensch Leute ihr seid ne Wucht!
      Tut mir sehr sehr gut eure lieben Antworten zu lesen. Ich werde mal versuchen einiges umzusetzen und gebe euch dann mal eine Rückmeldung wie es klappt. Das mit dem Nichtbeachten üben ist sicher eine gute Sache, leider haben wir im Erdgeschoss nur zwei Türen (Gäste-WC und Windfang) sonst ist alles offen. Aber das Prinzip ist mir klar und das werd ich nun mal trainieren.
      Ich hatte auch schon Schweineohren, Ochsenziemer etc besorgt und immer gegeben wenn ich aus dem Haus bin, aber das wurde dann eben verschlungen und zack mit Verbotenem weitergemacht oder liegen gelassen. Inzwischen geb ich kein besonderes Kauteil mehr wenn ich gehe, weil ich irgendwie das Gefühl habe, damit verstärke ich diese Verknüpfung Alleinsein > Kauen was das Zeug hält nur noch.
      Noch mal eine kurze Zwischenfrage. Ich komme rein, Balou platzt vor Freude. Von der Haustür bis zum Tatort ist es eine Strecke. Schimpfen geht ja nun nicht, dann würd er meinen ich schimpfe für seine Begrüßung und nicht für das Chaos. Ruhig begrüßen und Beweismaterial aufsammeln/aufwischen? Manchmal hab ich ja doch das Gefühl, wenn wir dann an seiner Wirkungsstätte angekommen sind, er den Kopf senkt, sein Werk betrachtet und so ganz zaghaft mit dem Schwanz wedelt, dass er durchaus weiss, dass er da Mist gebaut hat.
      Also ich gelobe Besserung und tägliches Training! Vielen vielen Dank soweit, ich werde berichten, wie wir vorankommen!

      Liebe Grüße, Tina mit Balou
    • GAR NICHT BEGRÜSSEN !!! ist das Geheimnis ... (auch wenn es noch so schwer fällt)

      Meine Mädels haben (seit dem mein Mann weg ist und sie deshalb auch mal allein sein müssen) erst nachdem sie nicht mehr begrüßt wurden, und ich sie voll und ganz ignoriert habe bis das Chaos :aufsmaul: beseitigt war, gelernt nicht mehr zu randalieren. Irgendwie haben sie die Begrüßung nach dem zurückkommen wohl als Zustimmung zum Chaos interpretiert. Also ... IGNORIEREN (so schwer es auch fällt) bis ganz "normale" Situation wieder hergestellt ist und erst dann Alles weitere ...

      Heute ist es überhaupt kein Problem mehr, wenn die Mädels allein bleiben müssen. Sie verziehen sich in mein Bett :gute_nacht: und schlafen ... Privatparties der Beiden gibt es nicht mehr :hochtassen: .
      Behandle Deine Hunde so, als wären sie was sie sein sollten - so hilfst Du ihnen zu werden, was sie sein könnten :guterhund:
    • Ich stimme Erdlöwchen zu und sharlilly was das " nicht begrüßén " angeht .

      Unser Sam musste von der neunten Woche an minutenweise alleine bleiben .Es war Ende November und während der Stallarbeit war es draussen einfach zu kalt für ihn ...Wir haben eine Hundebox gekauft in der er die ersten Wochen bei uns immer ! geschlafen hat ,die Türe war aber ausgebaut wir haben ihn nicht eingesperrt .Als er sich daran gewöhnt hatte haben wir die Box abgeschafft ,er hat aber diesen einen Schlafplatz behalten .

      Es gab und gibt Taburäume für Sam ,er darf nicht ins Bad und nicht in die Ankleidezimmer ,einfach um ihm zu erklären das er nicht alles darf ...Er kann sich frei bewegen alle Räume sind offen ,er weiss aber das er nicht ins Bad gehen darf etc...

      Am Stall haben wir ihn minutenweise auch angebunden als er noch so klein war ,so hat er gelernt mit Einschränkungen umzugehen ,er darf auch nicht alleine auf den Reitplatz oder die Pferdeweiden ...Das wichtige ist das du ihm vermittelst das er dich nicht kontrollieren muss ,du kannst selbst auf dich aufpassen ,dh für ihn jetzt erstmal das er sich einschränken muss .Es gibt nur einen Platz wo er liegen darf ,nur eine Futterstelle und du sagst ihm wann er sich hinlegt ,frisst ,spielt und wann nicht etc...Man muss ihnen den ganzen Tag sagen was sie zu tun und zu lassen haben

      Kennt er schon das Kommando bleib ? Wenn ja würde ich damit üben .Du legst ihn auf seinen Platz und verlässt nur für ein paar Sekunden den Raum,ohne Kommentare und Emotionen ,das würde ich dann ausweiten .Akzeptiert er das nicht würde ich ihn entweder anbinden am Platz oder ihn an eine Box gewöhnen .

      LG TUC
    • Grüss dich Tina :love:
      Hier noch ein Typ für das Begrüssungsritual.

      Du kommst zur Haustür rein,Balou will an dir hochspringen,dich vor Freude abschlecken,vielleicht winselt er auch vor Freude,das alles
      darfst/ musst du ignorieren und du gibst ihm das Kommando "Sitz"
      Balou muss so lange sitzen bis du merkst das er wieder im Ruhemodus angekommen ist.
      Dann darfst DU ihm den Befehl geben ,das er zu dir kommen darf und dann erst könnt ihr euch begrüssen wie es euch Spass und Laune macht,aber Vorsicht
      nicht den Bogen überspannen.
      Signalisiere ihm bei jeder Gelegenheit> DU BIST DER RUDELFÜHRER.


      Grüsschen
      Schnuck-Schnuck mit Shani :love:
    • och naja..ich finde, bissl zeitung, alles im Haus vorhandene Klopapier, wenn ich vergessen hatte, das Bad zu zu machen...alles nicht so wild...solange keine Möbel angeknabbert werden...halb so schlimm.
      Seit ich meine Schnecke habe, kaufe ich unheimlich regelmäßig neue Kehrbestecke und Fusselrollen...die vergess ich in der Küche immer wieder, so weg zu räumen, dass sie unentdeckt bleiben ;)
      Aber heute gabs einen Joghurt-Beeren-Eis-Kong und ein großes Schweineohr...wird reichen, bis mein Kind mittags nach Hause kommt :bussi:
    • So, kleines Update:

      Es scheint weniger das Alleinsein zu sein, dass Balou so stresst. Denn inzwischen schlafe ich ja wieder oben (ich hatte die ersten Wochen unten bei Balou geschlafen, damit er nicht so alleine ist) und nachts hat er inzwischen null Probleme damit, dass er nicht bei mir sein kann und schläft schön durch.
      Nun bin ich (Schande über mich) ja Raucherin leider. Ich rauche ausschließlich im Garten, weil ich ja ein kleines Kind habe und ohnehin aber den Qualm nicht im Haus haben wollen würde. Er kennt das also, dass ich ab und zu meine Jacke anziehe und zum qualmen raus gehe. Wenn nicht grad die Sonne strahlt, hat er da keine Lust dabei zu sein. Also Jacke an in den Garten ist für ihn in keinster Weise reizvoll. Wir haben hinten im Garten ein Törchen. Da kann ich rausspazieren, Max holen und wenn ich zurückkomme ist Balou ganz überrascht und liegt noch schlummernd auf seinem Bett. Natürlich kann die Lösung nicht sein, dass ich mich zukünftig immer aus dem Garten hinausschleiche, wenn ich ohne Balou wohin muss/will. Aber es ist doch bemerkenswert, dass er sehr wohl ohne mich sehr entspannt sein kann. Nur wenn ich zur Haustür rausgehe ist bei ihm richtig Alarm angesagt. Ich halte mich an eure Tips, kommentiere weder mein Gehen, noch mein Kommen und simuliere das zur Tür raus gehen immer mal wieder. Ich meine, einen leichten Fortschritt zu sehen. Aber wie kann denn das sein, dass es ihn null interessiert wie lange ich im Garten verschwinde, er aber durchdreht, wenn ich das Haus durch die Haustür verlasse?
    • Grüss dich Tina, :love:
      toll das wir mal von deinen Fortschritten hören und deine Frage ist ganz einfach zu beantworten:
      Der Garten gehört für Balou zu seinem Territorium und da er von Anfang an daran gewöhnt wurde das du zum Rauchen nach
      draussen gehst und wieder rein kommst ist es für ihn ein normales menschliches Verhalten.(Ich geh übrigens auch zum Rauchen nach draussen in Garten :kicher: :kicher: )
      Anders verhält sich die Situation wenn Du weg gehst durch die Haustür > Balou merkt schon an deinem Verhalten das jetzt was anders ist als im normalen
      Alltag , z.Bsp. du nimmst deinen Autoschlüssel in die Hand,du ziehst andere Schuhe an,du holst deinen Einkaufskorb u.s.w.einfach geschrieben der Ablauf durch die Haustür gestaltet sich ganz anders als der Ablauf in den Garten.Für Balou bedeutet die Haustür >jetzt passiert was,entweder er darf mit zum Autofahren oder Gassi gehen.Wenn er jedoch nicht mit darf,ganz logisch dann kommt der Stress bei Balou.
      Problem Haustür musst du jetzt konsequenter üben,bleib ruhig im ganzen Ablauf und denk an das Loben und deine Kommandos.
      Ich weiss das du das schaffst und du eine gute Rudelführerin bist. :clapp:
      Was ich auch mache,wenn ich vom Rauchen rein komme und Shani liegt in ihrem Lieblingssessel, :sofa: dann geh ich sehr oft hin ,streichel und knuddel sie.
      Viele liebe Grüsse
      Schnuck-Schnuck mit Shani :love: :love: